Presseberichte

22.03.2010

Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr Erbach
Janis Barnack in die Einsatzabteilung übernommen

Eine gute Jugendarbeit zahlt sich immer aus, dies zeigte wieder einmal die diesjährige Jahreshauptversammlung am 20.03.2010 der Jugendfeuerwehr Erbach, die nächstes Jahr ihr 50jähriges Jubiläum feiert. Sie konnte Janis Barnack in die Einsatzabteilung  übergeben.

In ihren Rückblicken berichteten die Jugendwarte Patrick Sedlacek und Dennis Uhrig über zahlreiche Aktivitäten. Neben der klassischen Feuerwehrausbildung standen auch Spiel und Spaß im Vordergrund. So wurde zum Beispiel das Zeltlager der Kreisjugendfeuerwehr besucht, ein Ausflug in das Technikmuseum nach Sinsheim unternommen oder sich auf Wettkämpfen mit anderen Jugendfeuerwehren gemessen und ausgetauscht. Wie jedes Jahr wurden natürlich auch wieder die Weihnachtsbäume im gesamten Stadtgebiet und auf den Ortsteilen eingesammelt.

Dank der Unterstützung zahlreicher Helfer aus der Einsatzabteilung, der Wehrführung und der Stadt Erbach sowie des Stadtjugendfeuerwehrwarts Hans-Jörg Hupp konnten die Unterkünfte und die Ausrüstung der Jugendfeuerwehr weiter verbessert werden.  Die neuen Jugendfeuerwehrparkas und Handschuhe erlauben nun auch Aktivitäten bei nicht so gutem Wetter.

In die Jugendfeuerwehr Erbach können Jugendliche ab 10 Jahren eintreten. Weitere Infos und Termine gibt es im Internet unter www.feuerwehr-erbach.de. Die nächste Übung findet am 27.03.2010 um 14:30 Uhr im Feuerwehrhaus Erbach statt - einfach mal vorbeischauen!

pressebericht jhv jf 2010
Übergabe von Janis Barnack (2. v. r.) durch den Jugendwart Dennis Uhrig (1. v. r) in die Einsatzabteilung vor zahlreichen Gästen.

 

 

23.07.2008 Odenwälder Echo

Erst brennt’s, dann liegt jemand im Wasser
Brandschützer: Erbacher Jugendfeuerwehren erproben die verschiedensten Einsätze binnen 24 Stunden

leer

 

ERBACH. Am Anfang der 24-Stunden-Übung der Jugendfeuerwehr Erbach zusammen mit dem Nachwuchsbrandschützern von Schönnen-Ebersberg, Dorf-Erbach-Bullau und dem Deutschen Roten Kreuz standen um 10 Uhr feuerwehrliche Formalitäten. Dies teilte der Erbacher Jugendfeuerwehrwart André Helberg jetzt schriftlich mit.
Die Jugendlichen waren gerade eingewiesen in die Handhabung von Gerätschaften und das Verhalten vor, während und nach Einsätzen, da wurde ein Heckenbrand in Ebersberg gemeldet, heißt es in seinem Schreiben. Auf diesen ersten Einsatz folgte eine Stärkung in der Feuerwache in Erbach, kaum den letzten Happen verdaut ging es gegen 12.45 Uhr mit einer Hilfeleistung weiter: Es galt einen Menschen aus der Mümling zu retten. Es kam vor allem auf Schnelligkeit an, denn bei geringen Temperaturen sinkt die Überlebenschance eines vom Ertrinken Bedrohten rapide. Das Jugendrotkreuz unter der Leitung von Sebastian Horlacher hatte den unterkühlten Mann zu versorgen. Vom kalten Wasser dieses Einsatzes gerade erholt, wurden die Jugendfeuerwehrleute gegen 14.10 Uhr zu einem angenommenen Stallbrand beim Anwesen der Familie Spatz in Schönnen gerufen. Schnell war klar, dass erst einmal die drei vermissten Personen zu retten und sofort mit dem Löschen zu beginnen war. Die nächste Übung in Erlenbach zeigte, dass auch Fahrzeuge wie dort ein Lkw brennen können. Diese Übung meisterten die Jugendlichen, da hieß es in Bullau: „Hilfe, Hilfe, mein Kätzchen sitzt auf einem großen Baum fest.“ Bei der Vorbereitung zu diesem Einsatz war die Tierliebe und Sorgfalt gegenüber Vierbeinern bei den Jugendlichen erkennbar.
In den späten Nachmittagsstunden ging der Alarm der Brandmeldeanlage bei der ortsansässigen Firma Rowenta ein. Aber es handelte sich „nur“ um einen Fehlalarm.
In der Wache angekommen, war erst mal Abendessen angesagt. „Mann weiß ja nie was noch so kommt“, murmelte ein Jugendlicher vor sich hin. Manch Jugendlicher war gerade eingeschlafen, da musste der Jugendfeuerwehrlöschzug gegen 22 Uhr ausrücken. An der Einsatzstelle in Lauerbach angekommen, galt es erst einmal, einen geeigneten Landeplatz für den Rettungshubschrauber zu finden. Dann ging’s aus Sicherheitsgründen ans Ausleuchten und Absperren der Unfallstelle. So endete bald ein anstrengender Tag. Am Sonntagmorgen rief eine Stimme aus den Lautsprechern die noch verschlafenen, jedoch ausgeruhten und für die nächsten Prüfungen gestärkten jungen Leute zu einer brennenden Mülltonne in Dorf-Erbach. Kaum zurück in der Wache, wurde zum Abschluss der Großaktion die Hilfe der Einsatzkräfte bei der Beseitigung einer Ölspur in Erbach erwartet. Diese Übung zeigte den Jugendlichen, dass auch das Binden von Öl und Kehren zum Alltag der Einsatzabteilung gehört.
André Helberg, Jugendwart der Erbacher Feuerwehr, zog ebenso eine positive Bilanz wie die Jugendfeuerwehren der Stadtteile Schönnen, Ebersberg, Dorf-Erbach und Bullau: Alle Jugendlichen haben an dem Wochenende viel gelernt, und mit solcher Vorbereitung steht dem Weg zur Feuerwehrfrau und zum –man nichts mehr im Wege.
Stadtbrandinspektor Jürgen Volk freute sich über den erfolgreichen Übungseinsatz der Jugendlöschgruppen und versprach, alles dafür zu tun, um 2009 wieder einen 24-stündigen Dienst ansetzen zu lassen. Jugendliche zwischen zehn und 17 Jahren, die sich für Jugendarbeit in der Feuerwehr interessieren, sind zu den Übungen alle 14 Tage samstags ab 15 Uhr im Feuerwehrhaus Erbach willkommen.

 

 

 

---------------------------------------------------------

16.05.2008 Erbach/Michelstadt Aktuell

 

FFW Haisterbach Informiert
Feuerwehr spendet Erlös der Kerwe an Jugendprojekte

 

ERBACH/HAISTERBACH.  Die Freiwillige Feuerwehr Haisterbach hat im Rahmen des traditionellen Maibaumstellens am 30. April 2008 mehrere Spenden an Jugendprojekte übergeben. So wurden der Haisterbacher Dorfjugend zwei neue Tornetze und ein Fußball übergeben. Weiterhin wurde der Dorfplatz am Riesenbrunnen mit zwei Sitzbänken – als Rastplatz nach dem Fußballspielen – neu ausgestattet. Eine Spende von 200,00 Euro nahmen der Stadtjugendfeuerwehrwart René Bartmann und der Jugendgruppenleiter André Helberg von der Jugendfeuerwehr Erbach entgegen. Damit soll die wertvolle Arbeit der Jugendfeuerwehr in Erbach, wo auch vier angehende junge Feuerwehrmänner aus Haisterbach aktiv sind, unterstützt werden. Eine weitere Spende ging an den Kerweclub Haisterbach  zur Unterstützung des vor kurzem durchgeführten Kinderausflugs in den Holiday-Park nach Hassloch, bei dem ca. 40 Haisterbacher Kinder teilnahmen.
Die FFW Haisterbach hat damit den Erlös der Jubiläums-Kerwe  aus dem vergangenen Jahr wie versprochen in sinnvolle Kinder- und Jugendförderung investiert und freut sich schon jetzt auf die für 7. Juni 2008 geplante 2. Dorfrallye bei der die Kinder und Jugendlichen wieder mit verschiedenen Aufgaben betraut werden und anschließend ein gemütliches Beisammensein auch mit Erwachsenen  den Tag ausklingen lässt. Hierzu sind bereits heute alle Haisterbacher recht herzlich eingeladen.

 

 

---------------------------------------------------------

 

22.02.2008 Odenwälder Echo

 

Viel Lob für Nachwuchssparte
Brandschutz: Jugendwehr widmet sich fachlicher Ausbildung und der Kameradschaft
leer
ERBACH. Rundum Anerkennung und Lob seitens der zahlreichen Ehrengäste heimste die Erbacher Jugendfeuerwehr bei ihrer Hauptversammlung ein. Stadtrat Karl-Heinz Bless bescheinigte den Nachwuchskräften, sie hätten „für die Bürger im vergangenen Jahr viel geleistet“ und sicherte ihnen zu, sie könnten sich auch künftig der Unterstützung der Kommune sicher sein.

Stadtbrandinspektor Jürgen Volk bewertete die Jugendfeuerwehrarbeit als vorbildlich; dies gelte für Kameradschaft und Gemeinschaftsgeist ebenso wie für die fachlichen Leistungen. Hoffnung auf die Zukunft machen auch die „Feuerwehr-Minis“, bei denen 22 Mädchen und Jungen ab acht Jahren aktiv seien.

Wie Erwin Gieß bestätigte, genießt die Jugendsparte dank ihres Könnens und Engagements auch bei der Einsatzabteilung großes Ansehen. Stadtjugendfeuerwehrwart Rene Bartmann und Kreisjugendfeuerwehrwart Norbert Heinkel lobten den Einsatz der jungen Leute, die unter anderem den Odenwälder Leistungsspangen-Wettbewerb ausgerichtet haben und in Mühlheim bei „Der längsten Wasserwand“ dabei waren, die Eingang in das Guinness-Buch der Rekorde fand. Neben diesen Punkten berichtete Jugendfeuerwehrwart Andre Helberg, dass die 19 Jungen und vier Mädchen bei 39 Übungen und Zusammenkünften 3170 Stunden Freizeit investiert haben. Herausragende Ereignisse seien die Hauptübung an der ehemaligen Brauerei mit der Simulation einer Explosion, der Kreisjugendfeuerwehrtag in Rothenberg sowie eine gemeinsame 24-Stunden-Übung mit der Jugendfeuerwehr Stockheim und dem THW Michelstadt gewesen.

Im weiteren Verlauf standen dann Ergänzungswahlen zum Jugendausschusses an: Neue Gruppenleiter sind Tina Fornoff und Patrick Sedlacek, als Beisitzer fungieren künftig Andreas Varth und Carsten Baumann.

Als fleißigste Übungsteilnehmer erhielten Maurice Müller, Jens Ihrig und Fabienne Niewiedok Auszeichnungen. Per Handschlag begrüßte Stadtbrandinspektor Jürgen Volk die aufrückenden Nachwuchskräfte Moritz Hastert und Tim Fornoff in den Reihen der Einsatzabteilung.

Jürgen Volk kündigte zudem für die Erbacher Stadtteile Dorf-Erbach, Bullau, Ernsbach und Erbuch die Gründung einer gemeinsamen Jugendfeuerwehr an. Norbert Heinkel informierte, dass ein Seifenkistenrennen in Vorbereitung ist.

fkl
22.2.2008

 

---------------------------------------------------------

 

04.06.2007 Odenwälder Echo

 

24 Stunden im Dienst
Nachwuchsarbeit: Jugendliche mehrerer Feuerwehren und des Technischen Hilfswerks bestreiten gemeinsam ein Übungsprogramm leer

ERBACH/HEMBACH/MICHELSTADT/STOCKHEIM. Wenn Feuerwehren im Einsatz sind, geht es schon einmal um Sekunden. Da muss jeder Handgriff sitzen, die richtige Entscheidung prompt getroffen werden. All dies will gelernt sein – auch und vor allem, weil es im Ernstfall meist etwas anders kommt als erwartet. Der Vorbereitung auf all das diente nun eine 24-Stunden-Übung mehrerer Nachwuchs-Hilfsteams im mittleren Odenwaldkreis, von der die Beteiligten selbst berichtet haben.
Samstagmorgen 8 Uhr: Die Jugendfeuerwehren aus Erbach, Brombachtal, Stockheim und die Jugend des Technischen Hilfswerks Michelstadt traten zu Übungszwecken erst einmal einen Bereitschaftsdienst an. Kaum waren am Standort in der Kreisstadt die letzten Formalitäten geklärt und alle durch ein ausgiebiges Frühstück gestärkt, ertönte auch schon eine Stimme aus den Lautsprechern: Unklare Rauchentwicklung in der Erbacher Werner-Borchers-Halle. Nichts wie los! Am Einsatzort selbst wurden die Jugendlichen eingeteilt, bekamen einen Lagebericht und machten sich an die Arbeit. Zunächst zählte die Personenrettung, das wusste jeder. Erst dann wurde der Brand bekämpft, währenddessen die Versorgung der Verletzten gewährleistet.
Zurück in der Feuerwache, hatten die jungen Leute Autos zu säubern und Schlauchmaterial herzurichten.
Nach dem Mittagessen stellte sich ihnen die nächste Anforderung: Brand auf einem Bauernhof im Brombachtaler Ortsteil Hembach lautete diesmal der Alarm. Am Einsatzort war eine lange Wegstrecke aufzubauen, was Brombachtaler Jugendfeuerwehrleute besorgten. Derweil rückten die Kräfte aus Stockheim und Erbach zur Brandbekämpfung nach. Währendessen übernahm die THW-Jugend die Rettung eines Verletzten, der durch ein Scheunentor eingeklemmt war. Die Versorgung übernahmen mit ausgerückte Mitglieder der Rot-Kreuz-Ortsvereinigung Höchst.
Den stellvertretenden Kreisjugendfeuerwehrwart Michael Estl erfüllte der Übungsablauf mit Stolz: „Kaum eine Einsatzabteilung hätte es schneller und besser machen können!“ Zurück in der Feuerwache, suchten die Jugendfeuerwehrleute Entspannung; eine Technischen Hilfeleistung verlangte ihnen aber bald wieder Einsatz ab. Es ging um die Befüllung eines 500-Liter-Wasserbeckens. Und bei Einbruch der Dunkelheit ließen sich die Jugendlichen nicht aufhalten, als ein herrenloser Koffer in der Nähe des Lauerbacher Friedhofs gemeldet wurde. Hierbei gehörte das Absperren ebenso zu den Aufgaben wie die vorsorgliche Sicherstellung des Brandschutzes.
Nach einer erholsamen Nacht wurde am Sonntagmorgen um 6.30 Uhr am THW-Übungsgelände in Michelstadt eine Personenrettung mit hohen Ansprüchen geprobt. Zwar erschöpft, doch voller neuem Selbstbewusstsein beendeten die Jugendlichen die Übung mit dem Aufräumen und dem Reinigen der Fahrzeuge. Nachfragen durch die jeweiligen Jugendgruppenleiter ergaben eine große Zustimmung der Jugendlichen zu weiteren gemeinsamen Manövern dieser Art. Auch die Übungsleiter waren mit dem Ablauf sehr zufrieden, was André Helberg, Jugendgruppenleiter der Jugendfeuerwehr Erbach, zu einem Dankeschön an alle veranlasst.